Satelliten-Wahnsinn! Elon Musks Starlink erobert den Weltraum – 10.000 in der Umlaufbahn!
- Ein raketenstart nach dem anderen: spacex schickt satelliten ins all
- Von tintin bis starlink v3: die entwicklung des satellitennetzwerks
- Internet für die ganze welt: musks versprechen wird realität
- Die schattenseiten des satellitennetzwerks: lichtverschmutzung und weltraumschrott
- Satelliten-verluste: ein täglicher kampf gegen die elemente
- Musk dominiert den weltraum: ein blick auf die zahlen
Ein raketenstart nach dem anderen: spacex schickt satelliten ins all
In der frühen Morgenröhre des Montags hat SpaceX gleich zwei Falcon 9 Raketen von ihren Startbasen in Florida und Kalifornien abheben lassen. An Bord: satte 56 Starlink Satelliten! Damit hat das Unternehmen von Elon Musk die beachtliche Zahl von 10.006 Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht – eine Leistung, die den Astrophyhsiker Jonathan McDowell verblüfft. Der Start markiert einen weiteren Meilenstein für Musks ambitioniertes Projekt.
Von tintin bis starlink v3: die entwicklung des satellitennetzwerks
Alles begann im Jahr 2018 mit den Prototypen Tintin und Tintin B. 2019 folgten dann die ersten Starlink V1 Modelle. Seitdem hat SpaceX durchschnittlich 1.666 Satelliten pro Jahr ins All befördert. Doch die Reise endet hier nicht: Die neuen, riesigen Starlink V3 Satelliten sind zu groß für die Falcon 9 Raketen. Ab 2026 wird der Starship, das ambitionierte Raumschiff für Mondmissionen, diese Aufgabe übernehmen.
Internet für die ganze welt: musks versprechen wird realität
Starlink verspricht eine Internetverbindung von überall auf der Welt, solange man einen klaren Blick zum Himmel hat. Die Geschwindigkeit soll mit der von mittelklasse Glasfaser konkurrieren, und mit den V3 Satelliten sogar 1 Gbps erreichen. Schon jetzt nutzen über 7 Millionen Kunden weltweit den Dienst. Musk hat sein Versprechen, Internet für alle zu liefern, eingelöst – wenn auch mit einigen Jahren Verspätung und zu einem höheren Preis.
Die schattenseiten des satellitennetzwerks: lichtverschmutzung und weltraumschrott
Doch das gigantische Satellitennetzwerk hat auch seine Kehrseiten. Astronomen klagen über zunehmende Lichtverschmutzung, die Beobachtungen erschwert. Zudem reichert sich stetig Weltraumschrott an, eine wachsende Gefahr für zukünftige Missionen. Es gibt auch Berichte über die Fähigkeit der Satelliten, Kommunikation abzufangen, darunter auch militärische Informationen, was für Besorgnis sorgt.
Satelliten-verluste: ein täglicher kampf gegen die elemente
Starlink räumt ein, dass täglich ein bis zwei Satelliten verloren gehen, meist aufgrund von Sonnenstürmen, technischen Defekten oder Alterung. Die Zahlen bestätigen dies: Von den 8.860 Satelliten, die am 20. Oktober in der Umlaufbahn waren, sind bereits 1.146 verloren gegangen. Bei einem Ausfall stürzen sie auf die Erde, wo sie idealerweise verglühen sollen. Allerdings werden die neuen Generationen immer größer, und auch ihre Fragmente.
Musk dominiert den weltraum: ein blick auf die zahlen
Laut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gibt es rund 12.500 operative Satelliten im All. Elon Musk kontrolliert damit schätzungsweise 80% davon! Er plant, die Zahl auf 30.000 zu erhöhen. Mit bereits 10.006 Starlink Satelliten liegt er haushoch vor Amazon und dem Rest der Konkurrenz. Die Expansion von SpaceX ist schlichtweg atemberaubend und verändert die Zukunft der Raumfahrt.