Unglaubliche Entdeckung: Das 100.000 Jahre alte Geheimnis der Sieben Schwestern!
- Ein uraltes märchen, das die welt verbindet
- Die griechische variante: die pléiaden und orion
- Das rätsel der fehlenden schwester
- Australische aborigines: eine verblüffende ähnlichkeit
- Die urknall-theorie: ein gemeinsamer ursprung vor 100.000 jahren
- Das astronomische puzzle: pleione und die sichtbarkeit der sterne
- Das älteste märchen der menschheit?
Ein uraltes märchen, das die welt verbindet
Ein faszinierendes Rätsel beschäftigt Wissenschaftler und Kulturanthropologen: Das Märchen der Sieben Schwestern taucht in völlig unterschiedlichen Kulturen auf, die niemals miteinander Kontakt hatten. Sowohl die griechische Mythologie als auch die Legenden der australischen Aborigines erzählen von sieben Schwestern, die von einem Jäger verfolgt werden. Wie konnte diese erstaunliche Parallele entstehen? Die Antwort könnte im Sternenhimmel liegen!
Die griechische variante: die pléiaden und orion
In der griechischen Mythologie sind die Sieben Schwestern die Pléiaden, Töchter von Pleione und Atlas, der den Himmel trägt. Der Jäger Orion begehrt sie, doch Atlas kann sie nicht beschützen. Zeus verwandelt die Schwestern daraufhin in Sterne, die wir heute als Sternbild kennen. Die Pléiaden sind ein auffälliger Himmelskörper, der zwischen Oktober und März am nördlichen Himmel zu sehen ist.
Das rätsel der fehlenden schwester
Hier liegt der erste Knackpunkt: Obwohl das Märchen von sieben Schwestern spricht, sind mit bloßem Auge nur sechs Sterne zu erkennen. Die alten Griechen verfügten noch nicht über Teleskope, was darauf hindeutet, dass der Mythos möglicherweise schon vor ihrer Zeit existierte und von ihnen adaptiert wurde. Diese Diskrepanz weckt die Neugier der Forscher und lässt Fragen aufkommen.
Australische aborigines: eine verblüffende ähnlichkeit
Noch erstaunlicher ist, dass dieselbe Geschichte, wenn auch mit kleinen Variationen, auch in den Legenden der australischen Aborigines, aber auch in den Erzählungen von indonesischen, afrikanischen und nordamerikanischen Völkern zu finden ist. Eine Legende der Aborigines berichtet von einem Jäger, der die sieben Schwestern verfolgt, um ihnen ihre Unschuld zu nehmen, und sie verstecken sich im Himmel. Die Parallelen sind frappierend und lassen auf eine gemeinsame Ursprung schließen.
Die urknall-theorie: ein gemeinsamer ursprung vor 100.000 jahren
Da die Griechen und die australischen Aborigines niemals Kontakt hatten – die australischen Ureinwohner waren bis ins 18. Jahrhundert von der Außenwelt isoliert – muss der Ursprung des Märchens viel weiter zurückliegen. Wissenschaftler vermuten, dass die Geschichte bereits entstanden ist, als die Menschheit noch aus Afrika auswanderte, vor mindestens 100.000 Jahren. Die Übertragung der Geschichte von Generation zu Generation über Tausende von Jahren ist durchaus denkbar.
Das astronomische puzzle: pleione und die sichtbarkeit der sterne
Ein weiteres Rätsel besteht darin, dass das Märchen von sieben Schwestern spricht, obwohl nur sechs Sterne sichtbar sind. Die siebte Schwester, Pleione, ist aufgrund ihrer Nähe zu Atlas so nah an diesem Stern, dass ihr Licht im Vergleich verdeckt wird. Aber war dies schon vor 100.000 Jahren der Fall? Durch aufwendige computersimulationen des Sternenbewegungen konnten die Astronomen Ray P. Norris und Barnaby R. M. Norris zeigen, dass die siebte Schwester vor 100.000 Jahren tatsächlich mit bloßem Auge sichtbar gewesen sein muss!
Das älteste märchen der menschheit?
Diese Entdeckung ist nur eine Theorie, aber sie untermauert die Hypothese, dass das Märchen der Sieben Schwestern tatsächlich mindestens 100.000 Jahre alt ist. Wenn sich dies bestätigt, wäre es das älteste bekannte Märchen der Menschheit – ein lebendiger Beweis für die gemeinsamen Wurzeln und die uralte Faszination der Menschen für den Sternenhimmel. Ein Zeugnis, das sich in der Nebel der Zeit verliert, aber bei jedem Blick in den Himmel neu auflebt!