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Apple plantet faltbares: ipad mega statt iphone ultra?

Während die Welt sehnsüchtig auf das erste faltbare iPhone wartet, könnte Apple ein noch überraschenderes Projekt in der Pipeline haben: ein riesiges, faltbares iPad. Gerüchte über eine lange Verzögerung hatten die Entwicklung ins Stocken gebracht, doch nun tauchen neue Details auf, die auf eine mögliche Rückkehr zum Plan hindeuten.

Hinge-technologie aus dem iphone-bereich

Laut einem Bericht von MacRumors arbeitet Apple an einem großen iPad, das sich falten lässt. Interessanterweise könnte das Gerät sogar Komponenten aus der Entwicklung des iPhone Ultra übernehmen, das voraussichtlich zusammen mit dem iPhone 18 Pro auf den Markt kommen soll. Das bedeutet konkret: Das faltbare iPad könnte das gleiche Hinge-Design nutzen, das auch für das Smartphone vorgesehen ist – ein entscheidender Faktor für ein nahtloses, fast geradliniges Display ohne deutliche Falte.

Ein solches Gerät würde einen völlig neuen Markt für riesige, faltbare Tablets erschließen. Bisher gab es kaum ernstzunehmende Konkurrenten in diesem Segment. Allerdings ist die Entwicklung alles andere als einfach. Apple hat in der Vergangenheit bereits mit Problemen zu kämpfen gehabt, was zu einer vorübergehenden Aussetzung der Arbeiten führte. Ursprünglich für 2028 angesetzt, könnte der Launch nun auf 2029 verschoben werden.

Samsung liefert das display – ein hybrid-konzept

Samsung liefert das display – ein hybrid-konzept

Ein wichtiger Faktor in Apples Plan ist die Partnerschaft mit Samsung. Dem Vernehmen nach soll der südkoreanische Konzern ein 18-Zoll-Display für das iPad liefern. Das wirft die Frage auf, ob es sich dann noch um ein reines iPad handelt oder eher um eine Art Hybrid aus iPad und MacBook. Denn das Design, das Gerüchten zufolge ein Aluminiumgehäuse ohne äußeres Display aufweist, könnte das faltbare iPad im geöffneten Zustand wie ein 13-Zoll MacBook Air ohne Tastatur aussehen lassen.

Es ist jedoch fraglich, ob Apple mit diesem Konzept wirklich etwas Einzigartiges schaffen kann. Huawei hat bereits mit dem MateBook Fold einen Vorreiter auf den Markt gebracht, der ebenfalls ein 18-Zoll-Display besitzt und sich zu einem 13-Zoll-Gerät zusammenfalten lässt. Dieses Gerät ist seit etwa einem Jahr erhältlich.

Ein teures vergnügen?

Ein teures vergnügen?

Angesichts des Preises von 1.299 Euro für das 13-Zoll iPad Pro und der aktuellen Hardware-Kosten ist davon auszugehen, dass ein faltbares iPad von Apple alles andere als günstig sein wird. Selbst wenn das Gerät mit innovativen Funktionen und einem ansprechenden Design aufwartet, wird der Preis eine entscheidende Rolle spielen. Die Frage ist: Kann Apple ein Gerät anbieten, das nicht nur technisch beeindruckend, sondern auch preislich attraktiv ist?