Iphone 18: preiserhöhungen drohen – apple setzt auf eigene technologie
Die Gerüchteküche rund um die kommenden iPhone 18-Modelle brodelt, und die Schlagzeilen lassen Apple-Fans nicht mit einem guten Gefühl zurück. Während die Basismodelle möglicherweise mit einem großzügigen Speicher-Upgrade von 12 GB RAM locken und deren Preise stabil gehalten werden sollen, müssen Käufer der Pro-Varianten tief in die Tasche greifen. Ein deutlicher Preissprung scheint unausweichlich, und das aus einem unerwarteten Grund.

Cook räumt ein: apple kann steigende materialkosten nicht mehr absorbieren
Tim Cook, der bis September noch an der Spitze von Apple steht, hat in einem seltenen Eingeständnis erklärt, dass das Unternehmen die zunehmenden Kosten für Rohmaterialien und Komponenten in der Produktionskette nicht länger vollständig auffangen könne. Obwohl er die neuen Smartphones nicht direkt erwähnte, lassen die Aussagen von Experten kaum Raum für Zweifel: Die Preise werden steigen.
Konkrete Zahlen sind zwar noch nicht bestätigt, doch Analysen deuten darauf hin, dass das iPhone 18 Pro mit einem Startpreis von schätzungsweise 1.399 US-Dollar auf den Markt kommen könnte – ein Anstieg von rund 300 US-Dollar gegenüber den Vorgängermodellen. Besonders betroffen könnte das iPhone 18 Pro Max sein, dessen Version mit 256 GB Speicher bei 1.499 US-Dollar liegen könnte. Die Top-Modelle mit 1 TB Speicher könnten sogar die 2.000-Dollar-Marke knacken.
Der Hauptgrund für diese Preiserhöhungen liegt in den neuen Technologien, die in den Geräten verbaut werden. Insbesondere das innovative Kamerasystem mit variabler Blende, das professionellen Objektiven nachempfunden ist, verursacht deutlich höhere Produktionskosten – schätzungsweise 50 Prozent mehr als beim iPhone 17 Pro.
Doch Apple reagiert nicht nur auf steigende Kosten, sondern verfolgt auch eine langfristige Strategie zur Unabhängigkeit von Drittanbietern. Die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Beschaffung der Einzelteile bis hin zur Entwicklung eigener Chips, ist für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Der neue C1-Modem-Chip, der bereits im iPhone 16e debütierte und in allen iPhone 18-Modellen erwartet wird, ist ein wichtiger Baustein dieser Strategie. Mit dem Eigenbau des Modems verabschiedet sich Apple von Qualcomm und spart sich dadurch enorme Lizenzgebühren.
Darüber hinaus wird gemunkelt, dass Apple aggressiv den globalen Speicherchip-Markt aufkauft, um die Konkurrenz auszuhungern. Das Unternehmen scheint bereit, kurzfristig geringere Gewinnmargen pro verkauftem iPhone in Kauf zu nehmen, um langfristig Marktanteile zu gewinnen und die Wettbewerber zu schwächen. Denn Apple weiß: Wer einmal ein iPhone in der Hand hat, wird auch iCloud, Apple Music und den App Store nutzen – und so langfristig seinen Umsatz steigern.
