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Pentagon fordert 200 milliarden dollar für iran-konflikt – ein spiel mit dem feuer?

Washington – Die Schlagzeilen sind klar: Das Pentagon hat einen Antrag auf 200 Milliarden Dollar für die Finanzierung des Konflikts mit dem Iran gestellt. Pete Hegseth, der US-Verteidigungsminister, deutete an, dass diese Summe noch steigen könnte, und warf damit einen Schatten auf die ohnehin angespannte geopolitische Lage. Die Begründung? „Wir müssen die Bösen besiegen“, so Hegseth in einer Pressekonferenz, ein Zitat, das viele Fragen aufwirft.

Die kosten des krieges: mehr als nur munition

Die kosten des krieges: mehr als nur munition

Die Operationen gegen den Iran haben bereits 12 Milliarden Dollar verschlungen, wie Kevin Hassett, ein Berater von Präsident Trump, kürzlich gegenüber CBS News erklärte. Dass nun eine so massive Erhöhung des Budgets gefordert wird, lässt vermuten, dass die bisherigen Maßnahmen nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht haben. Hegseth betonte zwar die Notwendigkeit, die Munitionsvorräte aufzustocken – „und sogar darüber hinaus“, wie er sagte – doch die eigentliche Motivation scheint tiefer zu liegen: Die Wiederbelebung der US-amerikanischen Verteidigungsindustrie und der Aufbau eines „Arsenal der Freiheit“.

Der Plan sieht vor, die Produktionsgeschwindigkeit drastisch zu erhöhen. „Wir werden uns schneller eindecken, als sich jeder vorstellen kann“, verkündete Hegseth. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Kongress bereits im vergangenen Jahr 150 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium bereitgestellt hat, ein Großteil davon für spezifische Projekte und allgemeine Verbesserungen. Zusammen mit dem aktuellen Antrag auf 200 Milliarden Dollar ergibt das ein beträchtliches Volumen, das die ohnehin schon enormen Ausgaben des Pentagon weiter in die Höhe treibt. Die Republikaner kontrollieren zwar den Kongress, doch Widerstand von den Demokraten ist zu erwarten, die sich detailliertere Informationen über die Verwendung der Gelder wünschen.

Ein Blick auf die