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Samsung: das galaxy design wird zur chefsache – und könnte eintönig werden

Samsung hat sich entschieden: Die Zukunft der Galaxy-Smartphones ist rund, vertikal und ein bisschen… gleich. Nach Aussagen hochrangiger Manager wird das Design der kommenden Galaxy S26-Reihe nicht grundlegend verändert, sondern das bestehende Konzept weiter verfeinert. Eine Entscheidung, die Fans spalten könnte.

Die 7r-kurve und die vertikalen kameras: samsungs design-dna

Die 7r-kurve und die vertikalen kameras: samsungs design-dna

Lee Ji-young, ein leitender Manager bei Samsung, sprach von einer „perfekten Bewertung“ für das Design der Galaxy S26-Serie. Kern dieser Bewertung sind die abgerundeten Ecken mit einer 7-Grad-Krümmung – die sogenannte 7R-Kurve – und die vertikal angeordneten Triple-Kameras auf der Rückseite. Diese Elemente, so Samsung, bilden die „Kernidentität“ der Galaxy-Smartphones. Ein Ansatz, der an die Verwendung der S Pen-Technologie erinnert, bei der ebenfalls auf eine ähnliche Krümmung gesetzt wird.

Während die Galaxy S26-Modelle an sich noch keine großen Überraschungen bieten, verschwinden bei der Ultra-Variante spürbare Spuren der Galaxy Note-Vergangenheit. Die einst so charakteristischen, scharfen Ecken sind einer weicheren, runderen Form gewichen – ein deutliches Zeichen, dass Samsung sich von der Vergangenheit distanziert.

Das Problem liegt jedoch auf der Hand: Wenn alle Galaxy-Modelle, von den Top-Flaggschiffen bis zu den günstigeren A-Modellen, das gleiche Design tragen, droht die Differenzierung zu verschwimmen. Während Apple mit dem iPhone 17e einen klaren Kontrast zum Pro Max bietet – durch ein einzelnes Kameraobjektiv und den Notch –, kämpft Samsung mit der Gefahr, dass sich Premium- und Mittelklasse-Modelle kaum noch voneinander unterscheiden lassen.

Die Frage ist: Wie lange kann Samsung diese Design-Strategie aufrechterhalten, ohne die Kunden zu vergraulen?

Die Aussagen von Lee Ji-young und Lee Il-hwan deuten darauf hin, dass Samsung in den kommenden Jahren keine großen Designänderungen plant. Die Kernidentität der Galaxy-Smartphones soll bewahrt bleiben – ein Ansatz, der zwar für Kontinuität sorgt, aber auch zu Kritik an der mangelnden Innovation führen kann. Es bleibt abzuwarten, ob Samsung auf Kundenfeedback reagieren wird, sollte ein deutlicher Rückgang der Verkaufszahlen die Folge sein.

Und eines ist sicher: Die scharfen Ecken der Galaxy Note sind endgültig Geschichte. Samsung scheint bereit zu sein, die Vergangenheit ruhen zu lassen und den Fokus auf die Galaxy S Ultra-Modelle zu legen – zumindest in Bezug auf die Bildschirmgröße.