Samsung galaxy s26: neue sicherheitsfunktion nach 72 stunden inaktivität!
Samsung hat einen überraschenden Schachzug vollzogen: Besitzer der brandneuen Galaxy S26-Smartphones dürfen sich über eine zusätzliche Sicherheitsebene freuen, die schon vor dem offiziellen Marktstart am 11. März aktiviert wird. Doch was steckt hinter dieser Neuerung und warum kommt sie so früh?

Automatische neustarts schützen vor unbefugtem zugriff
Die neue Funktion, liebevoll „Inactivity Restart“ genannt, ist nicht gerade ein Novum. Pixel-Geräte von Google verfügen bereits seit einiger Zeit über eine ähnliche Sicherheitsmaßnahme. Der Clou: Bleibt ein Galaxy S26-Smartphone für mehr als 72 Stunden unbenutzt liegen, startet es automatisch neu. Dieser Neustart versetzt das Gerät in den sogenannten BFU-Modus (Before First Unlock), der eine erfolgreiche PIN- oder Passwort-Eingabe erzwingt. Das Ergebnis? Ein deutlich erhöhter Schutz vor unbefugtem Zugriff, selbst wenn das Gerät in falsche Hände gerät.
Die frühen Lieferungen der Galaxy S26-Modelle, die bereits jetzt bei zahlreichen Nutzern eintreffen, sind dabei kein Hindernis. Das Timing mag zwar ungewöhnlich erscheinen, doch die Praxis zeigt: Vorbestellungen werden oft deutlich vor dem offiziellen Verkaufsstart ausgeliefert.
Ein besonderer Schutzfaktor ist die Deaktivierung der USB-Verbindung. Sobald das Smartphone den BFU-Modus aktiviert hat, können keine USB-Geräte mehr damit verbunden werden. Diese Maßnahme vereitelt den Zugriff auf sensible Daten, selbst wenn ein Dieb versucht, das Gerät über einen Computer auszulesen.
Neben dem Galaxy S26 profitieren auch andere Modelle der Galaxy-Familie von dieser verbesserten Sicherheit. So wurden bereits die Galaxy Z Fold 7 und Galaxy Z Flip 7 mit diesem Feature ausgestattet, zeitgleich mit den entsprechenden Sicherheitsupdates im Februar.
Die Option zur Aktivierung dieser Funktion befindet sich, wie erwartet, in den Einstellungen unter Sicherheit und Datenschutz. Es ist eine einfache, aber wirkungsvolle Ergänzung zum bestehenden Sicherheitsportfolio.
Apple hat bereits mit iOS 18 eine ähnliche Funktion eingeführt, die iPhones nach sieben Tagen Inaktivität neu startete. Diese Frist wurde später auf drei Tage verkürzt.
Die Frage, ob man diese Funktion nutzen sollte, ist natürlich subjektiv. Ich persönlich bin der Meinung: Sicherheit geht vor! Die Möglichkeit, die Dauer des Neustarts anpassbar zu gestalten, wäre jedoch eine wünschenswerte Erweiterung. Drei Tage sind grundsätzlich in Ordnung, aber eine kürzere Frist von einem oder zwei Tagen würde mir persönlich noch mehr Sicherheit bieten.
