Steam controller: singt, vibriert und überrascht!
Die Gaming-Welt staunt: Der neue offizielle Steam Controller hat nicht nur die Preisfrage aufgeworfen – 100 Euro sind für einen Controller kein Schnäppchen –, sondern auch versteckte Talente offenbart, die weit über das bloße Spielen hinausgehen. Was als teures Gadget begann, entpuppt sich als überraschendes Multitalent.
Ein controller, der singt und schreit
Zunächst wurde bekannt, dass der Steam Controller bei Stürzen einen lauten Schrei ausstößt – ein unerwartetes Feature, das für einige Belustigung sorgte. Doch das ist noch nicht alles: Das Gerät kann nun auch Musik abspielen. Und das ohne einen einzigen Lautsprecher! Die Magie liegt in den integrierten haptischen Motoren, die hier eine ganz neue Funktion erfüllen.
Der Erfolg des Steam Controllers spricht Bände: Kaum auf den Markt gekommen, war er innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Spekulanten auf eBay trieben die Preise auf astronomische 400 Dollar nach oben. Wer ihn dennoch ergattern möchte, muss sich derzeit in der Warteschlange auf der Steam-Webseite gedulden. Ein aktuelles Video zeigt den Controller, wie er eine klassische Melodie aus Super Mario Bros. 2 zum Besten gibt – eine Funktion, die auch schon dem Vorgängermodell zur Verfügung stand, jedoch in deutlich besserer Qualität, dank der fortschrittlicheren haptischen Motoren.

Wie funktioniert das wunder ohne lautsprecher?
Moderne Controller nutzen haptische Motoren, um Vibrationen unterschiedlicher Frequenz zu erzeugen und so Explosionen, Schläge und andere physikalische Effekte im Spiel an den Spieler weiterzugeben. Durch gezielte Ansteuerung dieser Motoren können sie nun auch Schallwellen erzeugen – im Grunde funktionieren sie wie Lautsprecher. Ein Entwickler namens CrazyCritic89 hat eine Anwendung namens SteamHapticsSinger entwickelt, die MIDI-Dateien in Musik umwandelt, die dann über den Steam Controller wiedergegeben werden kann. MIDI-Dateien enthalten keine Musik selbst, sondern lediglich die Noteninformationen, die sich leicht in haptische Vibrationen umwandeln lassen. Die App ist auf GitHub verfügbar – ein Beweis dafür, dass die Gaming-Community ständig nach neuen und unerwarteten Anwendungsmöglichkeiten sucht.
Die steigenden SSD-Preise haben die Tech-Branche vor eine Herausforderung gestellt. Sandisk hat darauf eine überraschende Antwort gefunden: Das Unternehmen kehrt zu den bewährten SSD SATA-Festplatten zurück. Eine kleine Kuriosität, die zeigt, dass manchmal der Weg zurück der beste Weg nach vorne sein kann.
Parallel zum Steam Controller hat Valve diese Woche auch den Steam Deck wieder auf Lager, nachdem es einige Monate lang zu Engpässen aufgrund der RAM-Krise gekommen war. Der Preis hat sich jedoch um bis zu 240 Euro erhöht, wobei das teuerste Modell nun fast 1.000 Euro kostet. Dies wirft Fragen nach der Zukunft der Steam Machine auf, deren Gerüchte von Preisen zwischen 600 und 800 Euro kursierten, bevor die KI den Großteil des RAM und des Speicherplatzes verschlang. Aktuelle Gerüchte deuten auf einen Preis über 1.000 Euro hin. Das Zocken wird zunehmend zum Luxus, während die jüngere Generation den Konsolen den Rücken kehrt und stattdessen auf kostenlose Spiele auf dem Smartphone setzt – ein Zeichen des Wandels in der Gaming-Landschaft.
